Neu in München: Die Zahnärztin Nina Hemmelmann

Seit September arbeitet Nina Hemmelmann in unserer Zahnarztpraxis in Schwabing-Freimann. Wie sie Zahnärztin wurde, warum es sie nach München verschlagen hat und was ihr an ihrem Beruf besonders gefällt, hat sie uns in einem Interview verraten.

Sie schreiben gerade an Ihrer Doktorarbeit, worum geht es da?

Das Thema befasst sich nicht mit der Zahnheilkunde. Es lautet „Management von Nebennieren-Krisen“. In diesem Zusammenhang bin ich ab und an in der Endokrinologie in der Inneren Medizin an der Uni-Klinik Würzburg, um daran zu arbeiten. Beendet habe ich die Arbeit leider noch nicht, hoffe aber, sie sehr bald abzuschließen.

Dazu wünschen wir Ihnen viel Glück. Woher kommen Sie und warum gerade München?

Ich bin in Würzburg geboren und wurde dann in einem kleinen Dorf namens Himmelstadt groß. In den letzten 7 Jahren habe ich dann in Würzburg gewohnt.

Seit Mai 2015 bin ich nun in München. Der Wunsch, hierherzukommen, bestand schon länger. Ich bin hier gut sozial verankert, habe einige gute Freunde hier, was mir sehr wichtig ist. Und als mein Freund hier dann auch noch ein Angebot für seinen Traumjob bekam, war es perfekt. Wir gehen beide sehr gerne wandern, Skifahren oder genießen mal ein paar Tage am Gardasee. Da ist München für mich DIE Stadt, die das alles zu bieten hat.

Warum wollten Sie Zahnärztin werden?

Die Entscheidung, Zahnärztin zu werden, ist im Frühjahr 2006 gefallen. Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht und auch abgeschlossen. Das letzte halbe Jahr meiner Ausbildung war ich in der Zahnklinik in Würzburg auf einer Station eingesetzt. Dort habe ich erste Einblicke in die Zahnmedizin bekommen und konnte mich vor Ort mit Zahnärzten unterhalten. Lacht. So kam es, dass ich Zahnärztin wurde.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am besten?

Am besten gefällt mir am Beruf der Zahnärztin die wahnsinnige Abwechslung. Es gibt so viele verschiedene Dinge, die man machen kann: Prophylaxe, Zahnerhalt, Zahnersatz, Behandlung von Kindern und Implantologie. So wird es nie langweilig oder eintönig, das finde ich toll. Sehr wichtig ist für mich auch die Zusammenarbeit und der direkte Kontakt zu Menschen, sowohl zu den Patienten als auch zum Praxisteam. Mich mit Patienten zu unterhalten, ihnen bei wichtigen Entscheidungen zu helfen, mit ihnen zu lachen, einfach die ganze Arbeit mit ihnen, das macht mir sehr viel Spaß.

Aber der Beruf ist ja nicht immer lustig. Was machen Sie bei Patienten, die Angst vorm Zahnarzt haben?

Ich bin ein lockerer, offener Mensch. Und genau das hilft auch bei Patienten, die sehr viel Angst vorm Zahnarzt haben. Ich rede erst einmal ganz ruhig mit ihnen und erfrage ihre Ängste. Ganz wichtig ist dabei auch, die Behandlung Schritt für Schritt zu erklären.

Und dann dürfen und sollen bitte auch Späße zwischendurch gemacht werden. Das lenkt von den unangenehmen Teilen der Zahnbehandlung ( z.B. Spritze) ab. Und lachen tut doch jedem gut. So wird die ganze Grundstimmung etwas lockerer und der Patient gelöster. Das wiederum freut mich dann auch.

Wir danken Ihnen für diesen ehrlichen Einblick und wünschen Ihnen ganz, ganz viel Spaß bei Ihrer Arbeit und viele nette und humorvolle Patienten.

Praxisschreiber

Hier schreiben Jessica und Aline über die Zahnarztpraxis Rudolf von Eckartsberg

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