Die 5 wichtigsten Fakten zu Bleaching

Schöne, weiße Zähne sind in den letzten 15, 20 Jahren zum Statussymbol geworden. Ein makelloses Gebiss steht für Attraktivität und Jugendlichkeit.

Wenn Ihnen von Natur aus keine hellen Zähne gegeben sind, können Sie mit Bleaching – dem künstlichen Aufhellen der Zähne zuhause oder in der Praxis – nachhelfen.

Bleaching wird in Deutschland kontrovers diskutiert. Hier die fünf wichtigsten Fakten.

So funktioniert Bleaching

Beim Bleaching wird ein wasserstoffperoxydhaltiges Gel auf den Zahn aufgebracht. Dieses Gel spaltet durch Oxidationsprozesse die Verfärbungspigmente, die sich zwischen den Kristallen des Zahnschmelzes anlagern.

Je nach gewünschtem Grad der Aufhellung, braucht es mehrere Durchgänge.

Bleaching in der Praxis versus Bleichen zuhause

Für die Anwendung zuhause nehmen wir in der Praxis zunächst einen Abdruck des Ober- und Unterkiefers. Daraus wird eine Schiene gefertigt. In diese Schiene bringen Sie selber das Bleichgel auf und tragen die Schiene über Nacht, bis die gewünschte Zahnfarbe erreicht ist. Meist braucht es dafür fünf bis sieben Nächte.

In der Praxis arbeiten wir ohne Schiene. Wir decken das Zahnfleisch ab und tragen das Gel unmittelbar auf den Zahn auf. Eine UV-Lampe verstärkt den Oxidationsprozess. Das Ergebnis ist dadurch gleichmäßiger als bei der Anwendung zuhause – ähnlich wie beim Friseur, der die Farbe professionell mit einem Pinsel aufträgt. „Ich war von der Gleichmäßigkeit selber überrascht“, sagt Rudolf von Eckartsberg. Die Bleaching-Behandlung bei uns in der Praxis dauert zwischen eineinhalb und zwei Stunden.

Die Kosten

Die Anwendung zuhause ist kostengünstiger. Sie haben einmalige Kosten für die Schiene, die Sie immer wieder verwenden können. Hinzu kommen die Kosten für das Bleichgel.

Die Zahnaufhellung in der Praxis kostet mehr. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir hier keine Preise nennen. Unsere Rezeptionistin und unsere Zahnärzte beantworten Ihnen aber gern alle Fragen. Rufen Sie uns an oder sprechen Sie uns bei einer Ihrer nächsten Behandlungen an.

Bleaching ist eine Privatleistung. Da die Aufhellung der Zähne medizinisch nicht notwendig ist, tragen auch private Krankenversicherungen und Zahnzusatzversicherungen die Kosten in der Regel nicht.

Haltbarkeit

Je nach Zahnbeschaffenheit und Lebensstil (Kaffee, Zigaretten usw.) muss nach ein bis zwei Jahren wieder gebleicht werden.

Risiken

Die Zähne werden empfindlicher. Deshalb sollte man den Zahnschmelz nach der Behandlung gut fluoridieren.

Meine Meinung: Rudolf von Eckartsberg, Inhaber der Praxisgemeinschaft Schwabing-Freimann

Das Bleichen ist eine rein kosmetische Behandlung. Weiße Zähne sagen nichts über Zahngesundheit per sé aus. Nichtsdestotrotz: Die Patienten fragen Bleaching nach.

In den letzten Jahren hat ein echter Wertewandel stattgefunden. Schauen Sie sich mal Bilder von Filmstars aus der 1970er Jahren an: Da gab es schiefe, gelbe Zähne. Das hat damals niemanden gestört. Es war normal. Heute sind solche Zähne undenkbar, nicht nur bei den Stars.

Mehr über Bleaching

Von Philips gibt es ein Video, das zeigt, wie das Bleaching in der Praxis abläuft. Wir verwenden ebenfalls diese Technologie.

Nett: Philips hat eine App in petto, mit der Sie Ihre Zähne fotografieren und sehen können, wie Ihre Zähne gebleicht aussehen würden.

Praxisschreiber

Hier schreiben Jessica und Aline über die Zahnarztpraxis Rudolf von Eckartsberg

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